Ansteckungsgefahr durch Wildtiere

seit Sommer 2016 werden in Hessen bei verendeten Waschbären und Füchse immer wieder
Staupe und Leptospirose nachgewiesen.
Diese Erkrankungen sind auch beim Hund gefürchtete Infektionskrankheiten.
Beide Wildtierarten sind weit verbreitet und sehr anpassungsfähig und finden in der Nähe
menschlicher Siedlungen alles was sie zum Leben brauchen. Wohngebiete geben beiden
Arten daher die Grundlage für eine hohe Vermehrungsrate. Dadurch stellen Sie zunehmend
eine ernstzunehmende Quelle für Staupe– und Leptospiroseinfektionen beim Hund dar.
Zusätzlich sind bei der Staupe Marder und Dachse, bei der Leptospirose Mäuse und Ratten
Erregerresservoire.
Die Erreger werden von den Wildtieren ausgeschieden und bleiben im Freien noch einige
Tage infektiös. Beide Erkrankungen haben beim Hund eine hohe Sterblichkeitsrate oder
hinterlassen schwere Organschäden.
Zusätzlich kann die Leptospirose auch Menschen als „Weil Krankheit“ befallen. Hier sind
infizierte Hunde eine Ansteckungsquelle. Auch beim Menschen kann die Erkrankung tödlich
enden.
Schutz gegen diese Gefahren für Haushund und Mensch bietet in erster Linie die Impfung der
Hunde gegen die Erkrankungen. Für den Menschen gibt es keine Impfung gegen
Leptospirose.
Zusätzlich sollte streng darauf geachtet werden, dass Müll und Abfälle für Wildtiere
unzugänglich aufbewahrt werden, Müll- und Biotonnen verschlossen, „gelbe Säcke“ erst am
Morgen des Abholtages herausgestellt und keine Speisereste auf Komposthaufen entsorgt
werden. Reifes Obst und Beeren sollten geerntet, Fallobst eingesammelt werden.
Je weniger Füchse und Waschbären in menschlichen Siedlungen Nahrung suchen und finden
und um so stabiler der Impfschutz der Hunde ist, um so geringer ist das Risiko einer Infektion
für unsere Haushunde durch Kontakt mit von Wildtieren ausgeschiedenen Staupe- und
Leptospiroseerregern.
 

 

 

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