Mit Hund und Katze fit in den Sommer

Wenn die wärmere Jahreszeit beginnt, werden gehäuft unterschwellig vorhandene Herz-, Kreislauferkrankungen bei unseren Haustieren sichtbar. Zum Teil kommt es scheinbar von heute auf morgen zu dramatischen Symptomen und lebensgefährlichen Krankheitsbildern. Meist gibt es allerdings Anzeichen, die auf ein Kreislaufproblem hinweisen, die aber vom Besitzer nicht richtig eingeschätzt und eingeordnet werden können.

Dazu gehören schnelleres Ermüden beim Spaziergang oder Spielen und längere Zeit hecheln nach stärkerer Belastung sowie vermehrtes Schlafen und Ruhen. Der Patient erscheint antriebslos ohne richtig krank zu erscheinen. Beim Hund beobachtet man oft leises in vielen Fällen kaum wahrnehmbares hüsteln und räuspern oder gehäuft ein scheinbares Verschlucken beim trinken. Oft entsteht der Eindruck, es würde etwas im Hals stecken. Auch nächtliche Unruhe gehören zu den Frühwarnsymptomen. Bei einigen Patienten lässt auch der Appetit nach. Bei der Katze sollte hecheln, z.B beim oder nach dem Spielen, immer sehr ernst genommen werden.

Oft erklärt sich der Tierbesitzer diese Veränderungen mit dem zunehmenden Alter seines Haustieres. Damit sollte man sich jedoch nicht zufrieden geben. Denn selbst wenn ein Kreislaufproblem nicht eskaliert, wird durch die Erkrankung nicht nur die Lebenszeit sondern auch im hohen Masse die Lebensqualität eingeschränkt.

Dabei kann heute auch bei tierisches Patienten trotz Herzerkrankung eine normale Lebenserwartung bei sehr guter Lebensqualität erreicht werden. Dazu muss allerdings eine an die jeweilige Ursache des Herz- Kreislaufproblems angepasste Therapie erfolgen. Um dies zu ermöglichen gehört eine korrekte Diagnostik unverzichtbare zu einem optimalen Behandlungserfolg. Eine korrekte Diagnostik umfasst ein gründliche klinische Untersuchung, eine Blutuntersuchung, Röntgenbilder von Herz und Lunge, ein EKG und eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Die Ultraschalluntersuchung des Herzens gilt dabei sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin als Goldstandard, um den Zustand des Herzens möglichst genau abzuklären. In der Regel lässt sich schon wenige Tage nach Therapiebeginn ein verbessertes Allgemeinbefinden und Rückgang der oben genannten Kreislaufsymptome feststellen. Für den langfristigen Erfolg der Behandlung ist dann eine gute Beobachtung des Patienten durch den Besitzer mit Rückmeldung an den Tierarzt bei Verschlechterung des Zustandes wichtig. Die subjektive Einschätzung alleine reicht allerdings nicht aus um den Patienten medikamentell optimal einzustellen. Daher sind, wie beim menschlichen Herzpatient, regelmäßige auf den individuellen Patienten abgestimmte Nachkontrollen i.d.R. durch Ultraschall, EKG und ggf auch Blutuntersuchungen beim Tierarzt wichtig.

Ein langes und fröhliches Hunde- und Katzenleben ist der Dank.

Ihre Tierarztpraxis berät Sie gerne.

 

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